Dank der modernen Gefäßchirurgie ist es möglich, Patienten bei Erkrankungen des Venensystems umfassend zu versorgen. Dank minimalinvasiver Methoden erfolgt die Behandlung ambulant, ohne dass eine Narkose erforderlich ist.
Dank der modernen Gefäßchirurgie ist es möglich, Patienten eine umfassende Versorgung bei Erkrankungen des Venensystems – der Krampfaderchirurgie – anzubieten. Wir wenden minimalinvasive Methoden an und die Behandlung erfolgt ambulant, ohne dass eine Narkose erforderlich ist. Wir nutzen die modernsten und höchstinnovativen minimalinvasiven Methoden (thermisch – Laser-/Radiofrequenzablation, nicht-thermisch – venöser Kleber, mechanisch-chemische Ablation).
Unsere Philosophie basiert auf der kontinuierlichen Weiterbildung unserer Fachkräfte, alle unsere Verfahren entsprechen somit den aktuellen Empfehlungen internationaler Fachgesellschaften. Das Ziel ist nicht nur der therapeutische Effekt, sondern auch das ästhetische Ergebnis des Eingriffs.
Krampfadern (Varizen) sind eine der Erscheinungsformen der chronischen Veneninsuffizienz (CHVI), nämlich des zweiten Stadiums dieser Krankheit. Zu den häufigsten Erscheinungsformen einer chronisch-venösen Insuffizienz zählen Schmerzen, Schwellungen und sichtbare Krampfadern (Varizen), die den Patienten in der Anfangsphase möglicherweise in keiner Weise einschränken, mit fortschreitender Erkrankung kann sich die chronisch-venöse Insuffizienz jedoch beispielsweise in der Entstehung von Entzündungen oder Unterschenkelgeschwüren äußern. In Ausnahmefällen kann die Erkrankung sogar zu einer Lungenembolie führen.
Wir empfehlen die Behandlung vor allem bei symptomatischen Patienten, die unter Schwellungen, Krämpfen, Schmerzen und dem Gefühl schwerer Beine leiden. Durch eine gezielte Behandlung beseitigen wir Symptome und verhindern das Fortschreiten der Krankheit in ein schwerwiegenderes Stadium. Wir bieten auch Behandlungen für Patienten an, bei denen sichtbare Varizen ein ästhetisches Problem darstellen und die nicht gleichzeitig Anzeichen einer CHVI aufweisen.
Oder rufen Sie uns jederzeit an
+420 273 136 126
Die Venenchirurgie umfasst alle minimalinvasiven Methoden der Krampfadernchirurgie.
Je nach Verschlussmechanismus unterteilen wir minimalinvasive Methoden wie folgt:
Thermische minimalinvasive Methoden (Venenvernichtung durch Hitzeeinwirkung) – der Eingriff wird unter örtlicher, sogenannter Tumeszenzanästhesie durchgeführt – die behandelte Vene wird mit Anästhesielösung umspült, Ziel ist es, Schäden an umliegendem Gewebe durch Hitze zu verhindern.
Nichtthermische minimalinvasive Methoden (Venenvernichtung ohne Hitzeeinwirkung), ohne die Notwendigkeit einer Anästhesie
Wenn seitliche Krampfadern ausgedehnter sind, können alle minimalinvasiven Methoden durch die sogenannte Phlebektomie/Sklerotherapie ergänzt werden; die Sklerotherapie kann während des Eingriffs oder mit einem Abstand von 6 Monaten durchgeführt werden.
Auf Wunsch des Patienten können wir den Eingriff um eine Analgosedierung ergänzen. Dies ist eine kontrollierte Schmerz- und Angstunterdrückung in Anwesenheit eines Anästhesisten, jedoch keine Vollnarkose.
Dies ist eine Methode, bei der ein spezielles aufgeschäumtes Medikament (Schaumsklerotherapie) per Injektion in kleinere Krampfadern eingebracht wird, die für eine chirurgische Behandlung nicht geeignet sind. Die Wirkung dieser Substanz verursacht eine nichtinfektiöse chemische Entzündung der Venenwand. Die betroffene Vene verschließt sich anschließend und das Venenmuster verschwindet aus der Haut. Diese Methode unterliegt einer strengen Indikation. Zunächst ist es notwendig, die Hauptursache der Erkrankung zu beseitigen: meist handelt es sich um den sogenannten Reflux in die Hauptstammvene. Die Sklerotherapie wird normalerweise als ergänzende Behandlung nach Beseitigung der Ursache der Varizenbildung durchgeführt. Als eigenständige Behandlung wird sie nur durchgeführt, wenn die Grundursache der Erkrankung bereits beseitigt wurde.